Unsere Reisen

Auf nach Norwegen (2te Etappe)

Wir arbeiten beide in Vollzeit und merken immer, dass unser Kopf braucht bis er merkt, dass er in den Urlaubsmodus umschalten kann.
So sind die ersten Kilometer in den Norden noch getrieben vom Wunsch nach ankommen und Erholung haben.

Schon bei der Planung haben wir uns entschieden, von Hirtshals mit der Fähre über Nacht nach Bergen zu fahren.
Beim Buchen entschieden wir uns den Luxus einer Kabine mit Abendessen-Buffet und Frühstück zu gönnen.
Die Entscheidung war für uns genau richtig.
Im entspannten „Kreuzfahrtschiff-Feeling“ kamen wir gut erholt in Bergen an.

Wir fuhren auf den Wohnmobilstellplatz „Slettebakken“ und waren einfach nur enttäuscht.
Der Platz ist einfach nur eine Kiesfläche mit gutem Straßenbahnanschluss in die Innenstadt.

Ob wir hier übernachten wollten? Das konnten wir bei der Ankunft nicht sagen.
Also nutzen wir die Park-App und fuhren in die Innenstadt.

Unser Weg führte uns als allerstes an den malerischen Pier.
Die bunten Holzhäuschen waren das Handelszentrum zwischen Norwegen und dem Rest von Europa in längst vergangen Zeiten.

Der Fischmarkt und die Touristeninformation befinden sich davon nur wenige Schritte entfernt.
In der Touristeninformation wechselten wir Euros in Norwegische Kronen.
Danach schlenderten wir durch das Viertel „Nøstet“ mit den engen Kopfsteingassen.

Nach 5 Stunden waren wir platt … und irgendwie erschlagen von der Großstadt.
Uns zog es aufs Land.
Also fuhren wir mit der Straßenbahn zu unserem Wohnmobil und machten uns auf den Weg nach Kaupanger.

Auf dem Weg dorthin übernachteten wir spontan auf dem Sportplatz in Voss, da der Campingplatz ausgebucht war.

Voss nennt sich selbst die „Adrenalin-Hauptstadt“ Norwegens. Davon merkten wir zum Glück 😉 nichts.
Wir spazierten gemütlich durch die Gassen und am See entlang und lernten dabei, dass das berühmte „Voss-Wasser“ nicht aus dem Ort Voss kommt.

Wie gesagt … unser Ziel war Kaupanger.

Das Highlight in Kaupanger ist die Stabkirche die ca. 1200 errichtete wurde.
Im frühen Mittelalter war Kaupanger die größte Stadt Westnorwegens.
Im Jahr 1184 wurde jedoch von König Sverre der Ort völlig zerstört, nachdem sich die Einwohner geweigert hatten, für seinen Stellvertreter Magnus ein kostenloses Fest zu veranstalten …

Auf dem Amlasanden „Fjordcamping-Platz“ übernachteten wir.
Die Sanitäranlagen sind sauber und modern.
Getränke, Eier und Marmelade kann man aus einem Selbstbedienungs-Kühlschrank nehmen und bar bezahlen.

Wir waren nicht die einzigen Deutschen in dieser entlegenen Gegend.
Begeistert hat uns das Daltus-Reisemobil.
Ein Bus der auf dem Dach seine Zelte hat. Es muss toll sein mit diesem Gefährt Land und Leute kennen zu lernen.

Aber auch 2 Wohnmobile der Firma Bimobil stand direkt neben uns. Ein älteres und ein neues Modell. Wir kamen ins Gespräch und fachsimpelten über die Wohnmobile. Natürlich gehörte eine Besichtigung unserer drei unterschiedlichen Modelle dazu.
Wir stellten dabei mal wieder fest, dass unser Pössl wirklich gut zu uns und unseren Bedürfnissen passt.

Kaupanger haben wir übrigens aus einem ganzen bestimmten Grund ausgewählt.
Denn ab hier ging die lange im Vorfeld geplante Familien-Reise mit 2 Vans erst richtig los …
Davon erfahrt ihr mehr im nächsten Post.

Bis bald eure Jutta

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